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28.08.2020
Einigung über Personalkonzept beim Automobilzulieferer Poppe erfolgt

 Als Baustein für die Zukunft haben sich die Insolvenzverwaltung und der Betriebsrat auf ein Personalkonzept für die zur Veritas Gruppe gehörende Poppe GmbH verständigt.

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Die Betriebsparteien haben sich unter Beteiligung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie nach vier Verhandlungsrunden darauf geeinigt, am Standort Gießen zehn Kündigungen auszusprechen. Zwischenzeitlich war ein deutlich höherer Stellenabbau prognostiziert worden. Derzeit sind in Gießen 244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.    „Innerhalb weniger Wochen haben wir gemeinsam ein gutes Ergebnis erreicht, sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das Unternehmen“, unterstreicht der erfahrene Restrukturierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner, seit Ende Juli Insolvenzverwalter der gesamten Veritas Gruppe. „Es waren lösungsorientierte Gespräche, die deutlich machen, dass die Poppe-Mitarbeiter bei der Sanierung hinter ihrem Unternehmen stehen. Im laufenden Investorenprozess ist dies ein starkes Argument.“ Erste Angebote liegen bereits vor. Potenzielle Käufer interessieren sich sowohl für die gesamte Veritas Gruppe als auch für die einzelnen Unternehmen.  

 

Pressekontakt Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner: 
 
Schellenberg & Kirchberg PR 
Cord Schellenberg
Telefon:  040-59350500
mail@schellenberg-kirchberg-pr.de  
 
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Über die Poppe GmbH/Veritas AG
Poppe zählt zu den führenden Herstellern von Dichtungen und Profilen aus Elastomeren für die Automobilbranche und Nutzfahrzeuge, für Anlagen- und Gebäudetechnik, Maschinenbau sowie den Bereich der erneuerbaren Energien. In Gießen konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Abstandshaltern und OEM/Automotive-Profilen. Am Standort Polenz (Sachsen) liegt der Fokus auf der Fertigung von Formartikeln. Die Poppe GmbH gehört zur weltweit agierenden Veritas AG, ihrerseits Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten Berliner Gummiwarenfabrik. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCARaum.

www.poppe.de, www.veritas.ag 
 
Über Brinkmann & Partner
Dr. Jan Markus Plathner ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000, die Küpper Gruppe mit 1.300 Arbeitnehmern, die SIAG Gruppe mit 1.200 Mitarbeitern, die Meffert Gruppe mit 1.600 Mitarbeitern, die Nordseewerke mit 800 Mitarbeitern, die Rena GmbH und vielen weiteren Verfahren.   Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwalterinnen und Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. 
 
www.brinkmann-partner.de

 

31.07.2020
Veritas AG: Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Hanau hat am 28. Juli die Insolvenzverfahren der folgenden Gesellschaften eröffnet:
 

  • Veritas AG
  • Veritas Thüringen GmbH
  • Veritas Sachsen GmbH
  • Poppe GmbH

Zum Insolvenzverwalter wurde in allen vier Verfahren der Frankfurter Sanierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner aus der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner bestellt.

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Die Gesellschaften sind Teil der weltweit agierenden Veritas Poppe Gruppe. Der Automotive-Experte hat bereits das im April begonnene vorläufige Verfahren geleitet und in dieser Zeit neben der Fortführung aller Betriebe einen Investorenprozess gestartet. „In einem äußerst anspruchsvollen weltweiten Prozess, der auch die Auslandsgesellschaften in China, Mexiko, den USA, Bosnien, der Türkei, Österreich und Ungarn umfasst, nehmen sowohl strategische als auch Finanzinvestoren teil“, berichtet Plathner. „In einem durchaus kompetitiven Prozess sind die Investoren zum Teil an der gesamten Gruppe oder nur an einzelnen Betrieben interessiert.“ Plathner betont in diesem Zusammenhang: „Ich bin aufgrund der breiten Interessentenbasis sehr optimistisch, eine gute Lösung für das Unternehmen zu finden.“
 
Die Produktion an den fünf deutschen Standorten (Gelnhausen und Gießen in Hessen, Neustadt und Polenz in Sachsen sowie Benshausen in Thüringen) sowie den ausländischen Standorten konnte vorerst stabilisiert werden. Im Rahmen der vorläufigen Verwaltung wurden umfassende Sanierungsmaßnahmen vorbereitet und zum Teil auch schon umgesetzt. „Nicht zuletzt die Covid-19-Krise und der damit verbundene erhebliche Umsatzrückgang hat uns gezwungen, auf der Kostenseite Einsparungen vorzunehmen“, erklärt der Sanierungsexperte Jan Markus Plathner. In diesem Zusammenhang ist auch Stellenabbau in den deutschen Werken geplant, der zum Teil auch schon umgesetzt wurde. Plathner merkt an, dass auch vor der Covid-19-Pandemie durch das Management vorinsolvenzliche Restrukturierungsmaßnahmen geplant waren. „Erfreulich ist dabei, dass sowohl die Kunden als auch die Lieferanten dem Unternehmen in der schwierigen Situation treu geblieben sind und damit eine Voraussetzung für eine Sanierung im Rahmen eines Verkaufs an einen Investor sind“, freut sich Plathner.
 
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert, ebenso sind der Betriebsrat und die beteiligte Gewerkschaft involviert. Mit Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens übernimmt Veritas nun wieder die Löhne und Gehälter, die seit April durch die Insolvenzgeldvorfinanzierung durch die Agentur für Arbeit gezahlt wurden.
 
Veritas beschäftigt weltweit 4.400 Mitarbeiter und verfügt über elf eigenständige Werke in Deutschland, China, Mexiko, Österreich, Bosnien, Ungarn und der Türkei.
 
Gelnhausen, 31. Juli 2020
 
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Schellenberg & Kirchberg PR
Cord Schellenberg
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Über die Veritas AG
Die weltweit agierende Veritas AG ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten „Berliner Gummiwaarenfabrik”. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.
www.veritas.ag
 
Über Brinkmann & Partner
Dr. Jan Markus Plathner ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000, die Küpper Gruppe mit 1.300 Arbeitnehmern, die SIAG Gruppe mit 1200 Mitarbeitern, die Meffert Gruppe mit 1.600 Mitarbeitern, die Nordseewerke mit 800 Mitarbeitern, die Rena GmbH und vielen weiteren Verfahren.
Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien.
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12.06.2020
Betrieb stabilisiert, Investorensuche gestartet
Der Betrieb des weltweit agierenden Automobilzulieferers Veritas AG ist fünf Wochen nach Beginn des vorläufigen Insolvenzverfahrens stabilisiert worden: „Wir haben die Materialversorgung sichergestellt und die Insolvenzgeldvorfinanzierung umgesetzt“, berichtet der Automotive-Experte Dr. Jan Markus Plathner von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner. Er ist seit dem 30. April 2020 vom Amtsgericht Hanau bestellter vorläufiger Insolvenzverwalter der Veritas AG. 

 

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Die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit funktioniere sehr gut, komplexe Fragen zur Anwendung der Regeln bei gleichzeitiger Gewährung von Kurzarbeiter- und Insolvenzgeld seien gemeinsam geklärt worden. Ebenso betont Plathner, dass er in ständigem Austausch mit den Kunden ist, die sich sehr für den Erhalt des Unternehmens engagieren.
 
Die Veritas AG verfügt über Tochtergesellschaften mit eigenen Produktionsstandorten in Gelnhausen und Gießen (Hessen), Neustadt und Polenz (Sachsen) sowie Benshausen (Thüringen). Die Produktion wurde gegenüber April 2020 hochgefahren und zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits aus der Kurzarbeit zurückgeholt. Veritas beschäftigt rund 2.200 Mitarbeitende in Deutschland. Neben den nationalen Tochtergesellschaften bestehen Werke in Bosnien und Herzegowina, Österreich, Ungarn, der Türkei, China und Mexiko. Insgesamt bietet die Veritas Gruppe weltweit 4.400 Arbeitsplätze.
 
„Wir haben sofort mit der Suche nach Investoren begonnen und es haben sich bereits Interessenten gemeldet, was mich freut“, so Dr. Jan Markus Plathner. Er weist allerdings auch darauf hin, dass die – nicht zuletzt durch Corona ausgelöste – schwierige Situation im Automobilzulieferer-Bereich auch Einschnitte bei der Veritas Gruppe zur Folge haben kann. Gleichwohl zeigt sich der vorläufige Insolvenzverwalter optimistisch: „Ich bin froh, dass trotz dieser schwierigen Situation bei allen Beteiligten, insbesondere der Belegschaft, eine hohe Motivation vorhanden ist, um Veritas neu aufzustellen.“
 
 
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Cord Schellenberg
Telefon:  040-59350500
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Über die Veritas AG
Die weltweit agierende Veritas AG ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten „Berliner Gummiwaarenfabrik”. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.
www.veritas.ag
 
 
 
Über Brinkmann & Partner
 Dr. Jan Markus Plathner ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000 Arbeitnehmern, die TCG Herrmann Präzisionsdruckguss mit 300 Arbeitsplätzen sowie die Rena GmbH mit ca. 500 Arbeitnehmern.
 
Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien.
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30.04.2020
Veritas AG stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

 

  • Amtsgericht Hanau bestellt Sanierungsexperten Dr. Jan Markus Plathner zum vorläufigen Insolvenzverwalter
  • Weltweit agierender Automobilzulieferer aus Gelnhausen (Hessen) konnte angestrebte Aufnahme eines weiteren Investors nicht positiv abschließen
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Die Veritas AG, weltweit agierender Automobilzulieferer aus Gelnhausen (Hessen) hat beim Amtsgericht Hanau einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und den Automotive-erfahrenen Sanierungsexperten Dr. Jan Markus Plathner von der bundesweit tätigen Kanzlei Brinkmann & Partner zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
 
„Ich werde mir jetzt zusammen mit meinem Team vor Ort einen Überblick über die aktuelle Lage der Veritas AG verschaffen und die Möglichkeiten für die Sanierung des Unternehmens ausloten“, so der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner.
 
Der nächste Schritt wird sein, die Löhne und Gehälter der rund 2.200 Beschäftigten in Deutschland für drei Monate zunächst über eine Insolvenzgeldvorfinanzierung zu sichern. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwölf Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.
 
Nach Angaben der Veritas AG vom gestrigen Tag konnte die angestrebte Aufnahme eines weiteren Investors nicht positiv abgeschlossen werden. Zuletzt hätten die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Umsatzrückgänge den Investorenprozess massiv beeinträchtigt.
 
Gelnhausen, 30. April 2020
 
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Über die Veritas AG
 
Die weltweit agierende Veritas AG ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten „Berliner Gummiwaarenfabrik”. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.
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Über Brinkmann & Partner
 
Dr. Jan Markus Plathner ist seit über zehn Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000 Arbeitnehmern, die TCG Herrmann Präzisionsdruckguss mit 300 Arbeitsplätzen sowie die Rena GmbH mit ca. 500 Arbeitnehmern.
 
Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien.
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29.04.2020
Veritas AG bereitet Insolvenzverfahren vor

Die von der Veritas AG angestrebte Aufnahme eines weiteren Investors konnte im vorgesehenen Zeitrahmen nicht positiv abgeschlossen werden. Zuletzt haben die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Umsatzrückgänge den Investorenprozess massiv beeinträchtigt. Mit dem Ziel der Unternehmenssanierung und dem Erhalt der Arbeitsplätze sowie zum Schutz der Gläubiger bereitet der Vorstand jetzt für die deutschen Werke der Poppe-Veritas-Gruppe vorsorglich Insolvenzverfahren vor.

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Der laufende Geschäftsbetrieb wird im Interesse der Beschäftigten sowie der Geschäftspartner des Unternehmens aufrechterhalten. Nach dem bislang ergebnislos geführten Investorenprozess gibt das Insolvenzverfahren der Unternehmensgruppe die Möglichkeit, den begonnenen Weg einer nachhaltigen Sanierung und Neuausrichtung weiterzugehen und als weitere Sanierungsoption einen neuen Investorenprozess zu starten.

Über die Veritas AG
Die weltweit agierende Veritas AG ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten „Berliner Gummiwaarenfabrik”. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.

20.02.2020
Die Restrukturierung der Poppe-Veritas-Gruppe ist auf einem guten Weg
  • Globaler Wettbewerb zwingt zu einer umfassenden Neuorientierung
  • Wesentliche Teile der Produktion werden an ausländische Standorte verlagert
  • Mit der American Industrial Acquisition Corporation steigt ein erfahrener Restrukturie-rungsinvestor als Mehrheits-Aktionär ein
  • Der neue Eigentümer übernimmt die strategische Führung bei der Restrukturierung
  • Die Verhandlungen mit den verschiedenen Beteiligten sind in der Endphase

Die Veritas AG mit Sitz in Gelnhausen bekommt mit dem amerikanischen Industriein-vestor AIAC (American Industrial Acquisition Corporation) einen neuen Mehrheits-Aktionär. Damit ist ein entscheidender Meilenstein im laufenden Restrukturierungsprozess erreicht.

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Im herausfordernden Marktumfeld der Automobilindustrie kämpft die Poppe-Veritas-Gruppe als Zulieferer seit Ende 2018 mit zunehmend schwierigeren Bedingungen. Die Unternehmen der Gruppe sind mittlerweile mit einem Marktrückgang von mehr als 10 Prozent konfrontiert. Im April 2019 starteten ein stringentes Restrukturierungsprogramm sowie die Suche nach einem Investor, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Die Belegschaft hat dazu ihren Beitrag geleistet.

Der Einstieg der AIAC ist Voraussetzung, um die Restrukturierung strategisch und finanziell erfolgreich durchzuführen. Die bestehenden Anteilseigner geben dafür die überwiegende Mehrheit ihrer Anteile ab. Der Abschluss der Transaktion ist an verschiedene Bedingungen geknüpft.
Der Vergleich mit dem globalen Wettbewerbsumfeld zeigt, dass ein signifikanter Teil der Arbeitsplätze in Deutschland nur dann gesichert werden kann, wenn Herstellungsanteile in Länder mit geringeren Produktionskosten verlagert werden. Obwohl seit Mitte letzten Jahres bereits15 Prozent der Arbeitsplätze an den deutschen Standorten abgebaut wurden, sind im Zuge der Verlagerung weitere Reduzierungen im Personal unausweichlich. Bis Ende des Jahres 2022 werden am Hauptstandort in Gelnhausen 700 Arbeitsplätze wegfallen. Gleichwohl bleibt Gelnhausen weiterhin ein entscheidender Standort für die Poppe-Veritas-Gruppe, an dem langfristig mehr als 700 hochwertige und stabile Arbeitsplätze erhalten bleiben. Am Standort in Benshausen (Thüringen) ist der Abbau von 120 Arbeitsplätzen geplant. Am Standort in Neustadt (Sachsen) fallen 40 Stellen und bei Poppe in Gießen 20 Stellen weg. Als weitere Sofortmaßnahme werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch aufgefordert, auf ihre Jahresleistungsprämien für die Jahre 2019 bis 2022 zu verzichten.
Die Belegschaften der betroffenen Standorte werden seit heute in mehreren Belegschaftsversammlungen über die geplanten Maßnahmen zur Sanierung des Unternehmens infor-miert. „Diese Einschnitte sind massiv und schmerzhaft, aber ohne Alternative, denn nur so können wir die Zukunftsfähigkeit der deutschen Standorte sichern“, betont Vorstandssprecher Dr. Matthias Häberle. Deutschland werde auch in Zukunft der entscheidende Standort für die Poppe Veritas Gruppe bleiben. „Wir sind davon überzeugt, dass mit der gemeinsamen Kraftanstrengung aller Beteiligten langfristig stabile und zukunftsfähige Arbeitsplätze in einem nachhaltig gesunden Unternehmen für mehr als 1300 Menschen in Deutschland gesichert werden“, so Dr. Häberle.

American Industrial Acquisition Corporation
AIAC ist eine amerikanische Beteiligungsgesellschaft in Privatbesitz, die sich auf industrielle Sanierungsfälle fokussiert hat. AIAC investiert in unterschiedliche Branchen und Technolo-gieunternehmen und verfolgt eine langfristige Strategie zur nachhaltigen Sanierung seiner Beteilungen. Die Gruppe zählt weltweit mehr als 8.000 Beschäftigte in 24 Ländern in Nord-Amerika, Europa und Asien.

Über die Veritas AG
Die weltweit agierende Veritas AG ist zusammen mit ihren verbundenen Unternehmen Ent-wicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elasto-mere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.
Aktuell beschäftigt die Gruppe weltweit rund 4.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum, rund 2.200 davon in Deutschland.

 

28.06.2019
Die Weichen für die Zukunft sind gestellt - Veränderungen im Vorstand der Veritas AG

Gelnhausen, 28. Juni 2019. Hans-Jürgen Titz beendet auf eigenen Wunsch seine interimistische Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender (Chief Executive Officer - CEO) der Veritas AG zum 30. Juni 2019, respektive sein Vorstandsmandat als Chief Transformation Officer (CTO) zum 31. Juli 2019. Titz hatte die Mandate in einer äußerst herausfordernden Situation auf Wunsch der Gesellschafter und des Aufsichtsrates übernommen, um die Zukunftssicherheit des Unternehmens zu gewährleisten.

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Aufgrund der kritischen Situation in der Automobilindustrie leitete Hans-Jürgen Titz zügig eine nachhaltige Restrukturierung und strategische Neuausrichtung der Poppe-Veritas-Gruppe ein. Das bereits Anfang des Jahres gestartete, umfassende Spar- und Restrukturierungsprogramm beinhaltet u.a. Kosteneinsparungen in zweistelliger Millionenhöhe und betrifft alle Standorte. Jetzt sind die Weichen für die Zukunft gestellt: Nach langen und intensiven Verhandlungen mit den Finanzierungspartnern des Unternehmens wurde vor wenigen Tagen die erhoffte Finanzierungsvereinbarung bis zum Ende des 1.Quartals 2020 erfolgreich abgeschlossen und unterzeichnet. Mit der unter der Führung von Titz parallel erarbeiteten „Strategy 2030++“ wurde zudem ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeitet, das die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor deutlich reduziert, stark auf Innovationen setzt und damit die Gruppe wieder zu alter Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft führen wird. Zudem stellt das Konzept  die Transformation des Unternehmens sicher. Die hierfür erforderliche Kapitalerhöhung und Suche nach einem strategischen Investor befindet sich in vollem Gange.

Seit Anfang Juni 2019 ist die seit Januar vakante Position des Chief Operating Officers (COO) mit Thomas Saalwächter neu besetzt. Hans-Jürgen Titz hatte diese Funktion parallel übernommen. Titz selbst sieht die Unternehmensgruppe jetzt wieder auf Kurs: „Der eingeschlagene Weg mit dem Ziel, sich zukunftsorientiert aufzustellen und strategisch zu wachsen, wird die Leistungsfähigkeit der Veritas AG und der verbundenen Unternehmen als Systempartner der Automobilindustrie langfristig festigen.“ Mit dem Ausscheiden von Hans-Jürgen Titz verbunden ist eine stärkere organisatorische Einbindung von Dr. Ralph Onken. Onken ist seit Januar 2019 operativ für die Restrukturierung verantwortlich und wird sicherstellen, dass der laufende Restrukturierungsprozess erfolgreich fortgeführt wird. Mit Wirkung zum 1. Juli 2019 wird er als Chief Restructuring Officer (CRO) in den Vorstand der Veritas AG berufen. In diesem Kontext wird Dr. Matthias Häberle, Vorstand Finanzen (CFO),  zum Vorstandssprecher der  Veritas AG ernannt.

Über die Poppe-Veritas-Gruppe
Die weltweit agierende Poppe-Veritas-Gruppe ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit führender Werkstoff-und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere, Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungspartner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wilhelm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas-Gruppe weltweit rund 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

Ansprechpartnerin für die Presse:

Marion Wögler
Veritas AG
06051 821-4973
communications@veritas-ag.de

Veritas AG
Stettiner Str. 1-9
63571 Gelnhausen

03.06.2019
Neuer COO für Automobilzulieferer Veritas


Gelnhausen, 3. Juni 2019. Der Automobilzulieferer Veritas AG hat mit Thomas Saalwächter seit dem 1. Juni einen neuen Chief Operating Officer (COO). Der 60-jährige ausgewiesene Experte für Fertigungstechnik beendet die seit Anfang des Jahres bestehende Vakanz im dreiköpfigen Vorstandsteam.

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Saalwächter hat als General Manager beim Zulieferer Magna-Decoma den Turnaround des Standorts Obertshausen mit rund 900 Beschäftigten mitgestaltet. Davor war er als Vice President Operations für die europäischen Produktionswerke des österreichisch-kanadischen Unternehmens zuständig. In verschiedenen Positionen, unter anderem als Werksleiter und technischer Geschäftsführer, hat Saalwächter die Umsetzung des Footprints der Norma Group geleitet, einschließlich der Integration neuer Standorte und dem Aufbau neuer sowie der Verlagerung bestehender Werke und Produkte. „Mit mehr als 30 Jahren Produktions- und Managementerfahrung ist Thomas Saalwächter bei Veritas der richtige Mann in der richtigen Position“, kommentiert Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Peter Hoh-Malewski dessen Berufung. Die Poppe-Veritas-Gruppe hat wie viele Automobilzulieferer ein umfangreiches Spar- und Restrukturierungsprogramm gestartet. Zudem soll das bereits verabschiedete Strategiekonzept „Strategy 2030++“ die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor und vom Dieselantrieb verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe nachhaltig sicherstellen. Es sieht unter anderem das weitere Forcieren von neuen, antriebsunabhängigen Produkten und Innovationsfeldern wie Elektrobatterien und Brennstoffzellen vor. Den zur Refinanzierung des Strategiekonzepts erforderlichen Kapitalbedarf plant das Unternehmen bis Ende 2019 unter Beteiligung eines Investors zu sichern.

Über die Poppe-Veritas-Gruppe
Die weltweit agierende Poppe-Veritas-Gruppe ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit führender Werkstoff-und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere, Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungspartner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wilhelm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas-Gruppe weltweit rund 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

Kontakt für die Presse:
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24.04.2019
Programm zur Ergebnisverbesserung ebnet den Weg in die Zukunft

 

  • Personelle Anpassungen am Hauptsitz in Gelnhausen eingeleitet
  • Beitrag der Belegschaft
  • Strenger Sparkurs bei Sach- und Materialkosten
  • Zukunftsstrategie für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft

Gelnhausen, 24. April 2019. Das bereits Anfang des Jahres angekündigte umfassende Spar- und Restrukturierungsprogramm des Zulieferers Veritas AG wird jetzt konkret. Das anhaltend schwierige wirtschaftliche Umfeld der Automobilindustrie macht die Umsetzung von Restrukturierungsmaßnahmen umso dringlicher. Ziel ist es, im Jahr 2019 konzernweit eine Ergebnisverbesserung in zweistelliger Millionenhöhe zu realisieren. Die personellen Maßnahmen sind jetzt für den Hauptsitz in Gelnhausen beschlossen und eingeleitet.

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Bis zum Ende des Jahres werden rund 360 der 1.753 Arbeitsplätze in Gelnhausen abgebaut, 70 davon in den Zentralbereichen und 290 im Werksbereich. Betroffen sind vor allem Leiharbeitskräfte, befristet und interimistisch Beschäftigte. Von 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Werksbereich sowie  von 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Zentralbereich hat sich Veritas bereits getrennt. Für die übrigen Beschäftigten werden möglichst sozialverträgliche Lösungen erarbeitet. Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite sind dazu in intensiven Verhandlungen. „Teil dieser Personalmaßnahme ist auch die Versetzung einzelner Mitarbeiter in direkte Bereiche. In Fällen, in denen dies nicht möglich oder nicht zielführend ist, streben wir einzelvertragliche Regelungen an“, bekräftigt der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Titz das Bestreben, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Beitrag der Belegschaft
Mitte März hat das Unternehmen bei den Sozialpartnern einen Antrag gestellt, an jedem deutschen Standort der Poppe-Veritas-Gruppe die Öffnungsklausel zur Verschiebung der Tariferhöhung um drei Monate anzuwenden. Dem hat der Betriebsrat unter bestimmten Bedingungen zugestimmt. „Die Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, einen Beitrag zur Verbesserung der finanziellen Lage zu leisten, ist ein wichtiges Signal für unsere Finanzgeber“, erläutert Titz.

Strenger Sparkurs bei Sach- und Materialkosten
Einen strengen Sparkurs hat Veritas zudem im Bereich der Sach- und Materialkosten eingeschlagen. Sämtliche Einsparmöglichkeiten, die bei der vorangegangenen Analyse ermittelt wurden, werden jetzt konsequent genutzt. Weiter will das Unternehmen mit einer Qualitätsoffensive zur Verringerung der Fehlerkosten kräftig sparen. Zudem werden einige bereits begonnene Entwicklungs-Projekte zunächst nicht weitergeführt und Investitionen auf später verschoben.

Zukunftsstrategie für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft
Das Ende letzten Jahres verabschiedete Strategiekonzept („Strategie 2030++“) sieht unter anderem signifikante Investitionen in Wachstum und neue antriebsunabhängige Produkte bzw. Innovationsfelder (z.B. für Elektrobatterien, Brennstoffzellen etc.) vor, um die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor und vom Dieselantrieb zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit der Poppe-Veritas-Gruppe nachhaltig sicherzustellen. „Den zur Refinanzierung unseres Strategiekonzeptes erforderlichen Kapitalbedarf beabsichtigen wir bis Ende 2019 unter Beteiligung eines Investors zu realisieren, um in 2020 mit der Umsetzung zu beginnen“, erklärt dazu der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Titz.

Über die Poppe-Veritas-Gruppe
Die weltweit agierende Poppe-Veritas Gruppe ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit führender Werkstoff-und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere, Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungspartner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wilhelm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas-Gruppe weltweit rund 4.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

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01.04.2019
Veritas Thüringen GmbH für Liefertreue ausgezeichnet

Benshausen, 1. April 2019. Die Belegschaft der Veritas Thüringen GmbH in Benshausen hat allen Grund zur Freude. Der zur PSA-Gruppe gehörende Bereich Opel Vauxhall Customer Care & Aftersales hat sie für ihre Liefertreue im Jahr 2018 mit dem „On-Time Shipping Award“ in Silber ausgezeichnet.

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„Das ist eine großartige Anerkennung für die gesamte Mannschaft in Benshausen“, freut sich Werksleiter Kay Wybitul. Das Werk in Thüringen liefert Kleinserien und Ersatzteile direkt an den Automobilhersteller, eine anspruchsvolle Aufgabe, sowohl logistisch wie auch in der Disposition und in der Produktionssteuerung. „Wir sind auf große Stückzahlen und eine kontinuierliche Fertigung ausgelegt“, erklärt der Werksleiter. Die Anerkennung durch den OEM hätten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daher redlich erarbeitet, ist er überzeugt. Andere Kunden seien mit der Lieferleistung der Veritas Thüringen GmbH ebenfalls mehr als zufrieden, weist der Werksleiter auf weitere positive Rückmeldungen von Herstellern hin. Die Zusammenarbeit mit Zulieferern ist für die Automobilhersteller von größter Bedeutung. So heißt es im Begleitschreiben zur Urkunde, mit der Opel Vauxhall Customer Care & Aftersales die Lieferleistung des Teams in Benshausen würdigt: „Wie alle Unternehmen sind wir auf starke Partnerschaften mit unseren Lieferanten angewiesen, um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen. Die pünktliche Lieferung ist ein großer Teil davon.“

 

Über die Poppe-Veritas-Gruppe
Die weltweit agierende Poppe-Veritas-Gruppe ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit führender Werkstoff-und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere, Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungspartner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferer-segment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktien-gesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wilhelm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas-Gruppe weltweit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

 

Pressekontakt:

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06051 821-4973                                                                   

communications@veritas-ag.de

15.02.2019
„Jugend Aktiv“ zu Gast bei Veritas

Am gestrigen Abend hatte der Verein „Jugend Aktiv e.V.“ die Schülerinnen und Schüler seines Förderkurses für den Abiturientenjahrgang 2019 zum Unternehmensempfang bei der Veritas AG eingeladen. Anlass war die Übergabe der Zertifikate an die jungen Talente, die der Verein ein Jahr lang auf dem Weg zum Abitur begleitet hat.

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Uwe Hehl, Geschäftsführer der Poppe-Veritas Holding, freute sich, die jungen Talente in den Räumen des ältesten kautschukverarbeitenden Unternehmens Deutschlands begrüßen zu dürfen. In einem kurzweiligen Vortrag verschaffte er den interessierten Abiturientinnen und Abiturienten einen Einblick in das Unternehmen, der Veritas AG. Ein kurzer Film veranschaulichte, wie Ideen und Innovationen für die Mobilität der Zukunft entstehen. Mathias Zinkand, Verfahrensentwickler bei Veritas, schilderte seinen Weg und die Entwicklung im Unternehmen vom Absolvent eines technischen Gymnasiums, über das duale Studium für Maschinenbau und Produktionstechnik und einem berufsbegleitenden Fernstudium für Innovations- und Technologiemanagement.

Zum Festvortrag hatte der Verein den Chefvolkswirt der Commerzbank AG eingeladen. Dr. Jörg Krämer betrachtete die derzeitige Zinsdürre und entwarf verschiedene mögliche Szenarien zur weiteren Entwicklung. Zuvor hatte Roland Lacher, der den Förderkreis Rhein-Main leitet, über die Ziele der Begabtenförderung von „Jugend Aktiv e.V.“ informiert. Der Verein wendet sich an besonders und hochbegabte Schülerinnen und Schüler im Abiturjahrgang. „In diesem Lebensabschnitt ist eine der wichtigsten Entscheidungen für Ihr weiteres Leben zu treffen: Die Wahl des richtigen späteren Studiums und Berufs“, erklärte Roland Lacher.

Der Förderkurs besteht aus einem Intelligenz- und Begabungs-Test und einem Rhetorikseminar. Weiterhin liegt ein besonderer Schwerpunkt auf dem individuellen Coaching zur Selbsterkenntnis: Im persönlichen Dialog sollen individuelle Interessen und Begabungen mit der Wahl der dafür besonders geeigneten Studienfächer und Berufe in Einklang gebracht werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlangen Kenntnisse von Branchen und Berufsbildern und können dadurch konkrete Vorstellungen über ein akademisches Studium entwickeln. Der Weg zu einer Förderung durch den Verein führt für interessierte Schülerinnen und Schüler über ihre Schule.
Weitere Informationen unter www.jugendaktiv.org

Poppe-Veritas-Gruppe

Die weltweit agierende Poppe-Veritas Gruppe ist Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit führender Werkstoff-und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo-und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere, Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungspartner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wilhelm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas-Gruppe weltweit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

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29.01.2019
Veritas AG startet ein umfangreiches Programm zur Zukunftsabsicherung

Mit einem umfangreichen Programm reagiert der Automobilzulieferer Veritas AG auf die aktuelle wirtschaftliche Lage im Markt und Wettbewerb. Das Ge-schäftsjahr 2018 ist nicht wie geplant verlaufen. Vielmehr war das Unterneh-men mit rückläufigen Abrufzahlen seitens der Kunden konfrontiert. Derzeit ist nicht absehbar, ob und wann sich die Situation am Markt ändern wird.

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Neben dem Einbruch im Dieselgeschäft und dem allgemeinen Umbruch in der Auto-mobilindustrie hat das zusätzlich eingetrübte konjunkturelle Umfeld den Geschäfts-verlauf der Poppe-Veritas-Gruppe negativ beeinträchtigt. Mit Beginn des Jahres hat der Vorstand ein umfangreiches Restrukturierungs-Programm auf den Weg gebracht, um die bestehende Ergebnislücke zu schließen und nachhaltig die Liquidität im Jahr 2019 zu sichern. „Viele Unternehmen aus der Automobilbranche sehen sich gezwun-gen, die Kosten deutlich senken. Auch wir kommen nicht darum herum, unsere be-stehenden Kapazitäten den aktuellen Umsatzrückgängen anzupassen, wenn wir mit der Poppe-Veritas-Gruppe weiterhin erfolgreich am Markt bestehen wollen“, stellt der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Titz fest. Gleichzeitig gelte es, die eigenen Struk-turen und Prozesse zu optimieren und effizienter zu werden. Die Mitarbeiter am Stammsitz Gelnhausen werden seit heute in mehreren Belegschaftsversammlungen über das Programm zur Zukunftsabsicherung informiert. Derzeit werden an allen Standorten und in den Konzernbereichen konkrete Maßnahmen definiert, die bis An-fang Mai ergebniswirksam umgesetzt werden sollen. Weiterhin Bestand hat das Ende letzten Jahres erarbeitete Strategiekonzept zur Neuausrichtung. Es wurde ent-wickelt, um die Wettbewerbsfähigkeit der Poppe-Veritas-Gruppe nachhaltig sicherzu-stellen und die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor und vom Dieselantrieb zu ver-ringern. Um Innovations- und Wachstumsfelder systematisch zu erschließen, wurde ein Innovationsmanagement etabliert, das bereits erste Erfolge verbuchen kann: „Konkret bearbeiten wir derzeit diverse Anfragen unter anderem für Anwendungen im Bereich des Elektroantriebs und im Bereich Brennstoffzelle. In beiden Feldern sehen wir sehr gute Chancen und Perspektiven für die Poppe-Veritas-Gruppe“, gab An-dreas Zipser, Leiter des Konzernbereichs Forschung und Entwicklung, bei den Be-legschaftsversammlungen einen ersten Ausblick.

Poppe-Veritas-Gruppe
Die weltweit agierende Poppe-Veritas Gruppe ist Entwicklungspartner der Automo-bilindustrie mit führender Werkstoff- und Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Als Werkstoffexperte für Elastomere,
Kunststoff und Metall verstehen sich die Unternehmen der Gruppe als Lösungs-partner für die globalen Herausforderungen der Automobilindustrie der Zukunft. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.

Der Teilkonzern Veritas wurde 1849 von William Elliott in Berlin gegründet. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke AG. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverar-beitende Unternehmen Deutschlands. Den Teilkonzern Poppe gründete Carl Wil-helm Poppe 1911 in Gießen. Aktuell beschäftigt die Poppe-Veritas Gruppe weltweit rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten in Europa, China und im NAFTA-Raum.

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